#Newsflash: Twitter verified, (Fin)Tech and more Pokémon

#Newsflash: Twitter verified, (Fin)Tech and more Pokémon

geschrieben von mike
twitter

In unserem Büro macht sich das Pokémon-Fieber breit. Der obligate Verdauungsspaziergang, bis anhin immer verschmäht, wird inzwischen sogar von mir in Angriff genommen, um ein paar Pokémons um die Häuser zu jagen. Obwohl wir bereits letzte Woche ausführlich darüber berichtet haben, kommen wir auch diesen Freitag nicht ganz um die kleinen Taschenmonster herum. Nichts desto trotz ist natürlich noch anderes passiert:

Das kleine blaue Häkchen

Auf Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Instagram herrscht eine Zweiklassengesellschaft. 99,94 % aller User müssen mit einem normalen Account vorlieb nehmen, während die restlichen 0,06 % mittels eines kleinen blauen Häkchens als “verified accounts” geadelt sind. Ab dieser Woche kann nun jeder Otto-Normaltwitterer ebenfalls seine Exklusivität beantragen. Wie weit sich die Zahl derer, die zu dieser Ehre kommen, vergrössert, wird sich zeigen. 

​Quelle: Screenshot Twitter

Big Data ist eines dieser Schlagworte im Web, das an jeder Ecke zu finden ist, aber nur selten gewöhnlichen Nutzern zugänglich gemacht werden kann. Der Tagesanzeiger hat in seinem neusten Eintrag auf dem Datenblog bewiesen, dass es auch anders geht und liefert einen spannenden Einblick in die letzten 20 Jahre Einbürgerungsgeschichte des Kantons Zürich.

(Fin)Tech

Number26 zeigt, wie das Bankinggeschäft in Zukunft aussehen könnte: Keine Gebühren, komplett Mobile, Konto eröffnen in unter 10 Minuten. Da das Bankenwesen vor Regulierungen aber nur so strotzt, ist es für Fintech-Startups häufig nicht einfach, ihr Geschäft profitabel werden zu lassen oder richtig zu wachsen. N26 zum Beispiel musste bis anhin ihr ganzes Geschäft über die Wirecard Bank abwickeln, da sie nicht offiziell als Finanzinstitution anerkannt waren. Inzwischen haben sie aber von der Europäischen Zentralbank ihre offizielle Banklizenz erhalten, was ihr Geschäft deutlich vereinfacht. Leider noch nicht in der Schweiz erhältlich.

Das Internet macht es Kreativen so einfach wie nie, ihre Musik, Filme oder Bilder mit der Welt zu teilen. Leider hält die Gesetzgebung mit dieser Entwicklung immer noch nicht stand. Das Copyright zu schützen, ist vorallem für unbekanntere Künstler schwierig bis unmöglich. Blockai hält dem nun entgegen. Mithilfe der Blockchain-Technologie, welche unter anderem auch weltweit Bitcoin-Transaktionen verifiziert, können Kreative ihre Werke per Timestamp schützen und zudem prüfen, ob ihre Werke unerlaubt im Netz verwendet werden. 

Pokémania

Pokémon Go ist nicht nur spannend zu spielen, es hat auch Massstäbe in mehrfacher Hinsicht gesetzt. Eine davon ist die auf Google Maps basierende Karte des Spiels. Die Designer von Niantic haben es geschafft, Augmented Reality mit einer dynamischen, sich in Echtzeit verändernden realen Welt zu verbinden. Zukünftige Gameplays werden sich daran messen müssen.

Der grösste Frust an Pokémon Go ist, dass es zur Hälfte der Zeit gar nicht funktioniert. Wegen der schieren Masse an Spielern auf der ganzen Welt sind es die Spieleserver, die konstant Probleme bereiten. Immerhin gibt es jetzt eine Website, auf der man von vornherein prüfen kann, ob sich das Öffnen der App lohnt.

Quelle: Screenshot http://ispokemongodownornot.com/

Wenn irgendetwas dieser Tage Klicks garantiert, dann ist es irgendwas mit Pokémon. Kein Wunder also, sind auch etliche YouTuber auf den Zug aufgesprungen und haben zum Teil spektakuläre Kurzfilme realisiert, zum Beispiel Devinsupertramps Pokémon real life parkour.

 
Quelle Titelbild: https://unsplash.com/photos/HAIPJ8PyeL8