#Newsflash: Pokémon are EVERYWHERE plus the end of app stores & mobile first

#Newsflash: Pokémon are EVERYWHERE plus the end of app stores & mobile first

geschrieben von mike

Pokémon sind zurück. Egal in welcher Ecke des Internets man sich aufhielt, um die kleinen Monster kam man nicht herum: 

Quelle: Google Trends

Der Ansturm auf die neue App Pokémon Go von Niantic war so gross, dass es innert kürzester Zeit zu Serverproblemen kam. Obwohl die App in der Schweiz noch gar nicht offiziell zum Download bereit steht, sind auch hierzulande schon tausende auf den Strassen, um die kleinen Monster zu jagen. So sind auch wir nicht darum herum gekommen, uns diesen neuen Hype einmal anzuschauen. Prompt haben sich ein paar Pokémon auch in unser Büro verirrt.

Andere Dienstleister sind bereits auf den Zug aufgesprungen. Digitec z.B. hat in seinem Blog eine Liste zusammengestellt, was man alles als professioneller Pokémon-Trainer in der Asphalt-Wildnis braucht. Doch ist es wirklich nur ein Spiel für Kinder? Nicht unbedingt. Augmented Reality geistert schon jahrelang durchs Web ohne wirklich im Mainstream angekommen zu sein. Pokémon Go könnte der Start zu etwas noch viel Grösserem sein. “Augmented” ist nicht mehr nur ein fades Versprechen irgendwann in der Zukunft, es ist bereits da.

Möchtest du deine Pokémon in ein neues Licht rücken? Sind dir die Instagram-Filter zu langweilig? Dann ist die App Prisma genau dein Ding. Verwandle deine Selfies in atemberaubende Portrait-Malerei. Momentan nur im App-Store erhältlich, Ende Juli auch für Android Geräte.

Unser Hari, oben im Original, unten mit Prisma gezeichnet

Alles somit wunderschön bunt und farbenfroh? Süsse Taschenmonster, welche den Alltag spannender machen? Heile Nintendo-Welt? Die Realität sieht (leider) auch hier ein wenig anders aus. Apps wie Pokémon Go oder auch Prisma (um nur einige zu nennen) sind versteckt wiederum Datenkraken, welche von persönlichen Informationen, Bewegungsprofilen und Verhaltensmustern so ziemlich alles speichern können. Was genau mit diesen Daten geschieht, wer Zugriff hat und welche Auswirkungen dies in Zukunft haben wird, könnte man in den Datenschutzbestimmungen der Apps nachlesen, wären sie nur nicht so intransparent und verklausuliert

Farming and (more) Gaming

Einen eigenen Garten zu pflegen ist Knochenarbeit. Erde umpflügen, Saatgut aussähen, Unkraut ausreissen, giessen usw. Selbst mit Zuhilfenahme von Chemie ist es noch immer eine entbehrungsreiche Arbeit, vom Umweltgedanken ganz zu schweigen. Introducing: The Farmbot. Ein vollautomatisierter Garten-Roboter, welcher jegliche Arbeit abnimmt. Nur installieren muss man ihn noch selber, den Rest aber erledigt Farmbot. Nach ein paar Wochen kann man den “selber” angepflanzten Salat geniessen. 

 

Gamer kennen es, alle anderen wahrscheinlich weniger: Schwitzende Hände nach kurzer Zeit. Auch dafür gibt es jetzt eine Lösung. Ob dabei ein Vorteil bei League of Legends oder Starcraft herausschaut, sei mal dahingestellt.

The end of...

… mobie first? Alle reden davon, der heilige Gral im Digital Business 2016. Dies ist sicher nicht verkehrt, aber die ganze Wahrheit ist es wohl auch nicht. Durch den Tag nutzt der vernetzte Mensch viele verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Screen-Grössen. Mobile-First companies wie Uber, Instagram oder WhatsApp haben Web Apps entwickelt, welche auf grossen Bildschirmen funktionieren. 

“What matters is screens, not devices.”

… App stores?  “The most successful companies in the world don’t focus on building apps — they focus on building systems which solve real world problems.”

Nur eine App programmieren reicht heute nicht mehr, um aus der Menge herauszustechen. Integrationen, Kooperationen und kontextuelle Relevanz lösen Probleme und machen somit App Stores überflüssig.

 

Quelle Titelbild: https://flic.kr/p/76Bir6