Das neue Normal: Global digital arbeiten - oder: Der Suess haut ab!

Das neue Normal: Global digital arbeiten - oder: Der Suess haut ab!

geschrieben von suess
Remote Year: Das neue Normal: Global digital arbeiten - oder: Der Suess haut ab!

Ihr mögt uns für verrückt halten, ja. Doch genau das gehört zur Hofrat-Suess-DNA, welche uns erfolgreich, glücklich und immer auch etwas unberechenbar macht. Seit unserer Gründung versuchen wir innovative Wege zu gehen und probieren leidenschaftlich gerne Neues aus – für unser Unternehmen wie auch für und mit unseren Kunden. Diese entdeckungsfreudige DNA lassen wir in Strategien und Konzepte einfliessen und pflegen sie aktiv als Teil der Teamkultur.

Unser neuster Coup: Mein Remote-Year-Experiment. Was letztes Jahr mit einer simplen und nicht ganz ernstgemeinten Bewerbung auf einer schönen Website mit dem klingenden Namen “Remote Year” angefangen hat, wird nach fünf überstandenen Bewerbungsrunden ab dem 29. Mai 2016 Wirklichkeit. Ich arbeite während den nächsten 12 Monate in 12 verschiedenen Städten auf 3 Kontinenten abroad.

Dass ich natürlich weiterhin für Hofrat Suess und unsere Kunden mitdenke und kreiere, ist selbstverständlich. Auf die bisher zwei durchgeführten und zwei geplanten remote-year-Trips hatten sich über 100’000 Digital Nomads beworben - wir sind also ziemlich stolz, dass ich als CEO eines erfolgreichen Jungunternehmes Teil dieses Projektes sein kann.

Warum machen wir das überhaupt?

Wir sind überzeugt, dass Diversity für die Entwicklung von visionären Projekten unverzichtbar und auch für die persönliche Entwicklung inspirierend ist. Wir verstehen darunter weit mehr, als nur den genderspezifischen Aspekt; ein optimales Team besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Kulturen, in verschiedenen Lebensabschnitten stehend und neue Sichtweisen einbringend. Dementsprechend bauen wir auch unseren Standort Zürich um, doch darüber später mehr.

Wir wollen ein weltweites Netzwerk aufbauen mit Genies, Perlen und Diamanten unterschiedlicher Disziplinen, verteilt über diverse Zeitzonen, Länder und Sprachgrenzen. Dieses Netzwerk wird in einer freien Form und doch als Teil von Hofrat Suess fungieren und so unser Team global erweitern. Es geht hier nicht um ein kostensparendes Outsourcing und Offshoring, wie es viele grössere Agenturen betreiben, sondern um zusätzliche Qualität, Inspiration, Dynamik, neue Perspektiven und darum, uns vorwärts zu entwickeln. Das Remote Year ist ein erster Schritt, internationale Freundschaften aufzubauen und Projekte gemeinsam in und mit verschiedenen Kulturen zu entwickeln und diese unterwegs und ortsungebunden umzusetzen. Gleichzeitig wollen wir die Zeitverschiebung positiv für Projekte nutzen, in dem Tasks übergeben und sozusagen über Nacht weitergeführt werden können. 

Was bedeutet dies für unsere Kunden?

Echte, agile Zusammenarbeit heisst, dass unsere Kunden Teil des Teams sind und zur Vielfalt genau so beitragen wie unsere Teammitglieder im In- und Ausland.  Zusammen werden wir innovative Projekte entwickeln und die (Zusammen-)Arbeit der Zukunft prägen!

Logisch also, dass wir auf der Suche nach neuen Büroräumlichkeiten in Zürich sind, in denen wir dieses Miteinander noch intensiver leben können. Kunden sind nicht nur zu Meetings willkommen, nein, sie sollen bei und mit uns partizipativ arbeiten, von unserer DNA und Atmosphäre profitieren und Projektschritte aktiv mitgehen. Für diese intensive Zusammenarbeit stellen wir selbstverständlich den besten Kaffee, die benötigten Räume und die dazugehörige Business-Infrastruktur zur Verfügung.

Diese Vision beinhaltet  auch, dass unsere Kunden mich während meines Remote Years besuchen kommen - können, sollen - im besten Fall: werden -, und mit mir und den 74 weiteren Teilnehmern zusammen in Co-Working-Spaces rund um den Globus arbeiten. Wir laden euch, liebe Kunden, ganz herzlich ein, Teil dieses Experiment zu werden! 

Und was bedeutet das für Hofrat Suess?

Mehr Ruhe. Tatsächlich stand doch letztens in einem Protokoll: “Marc redete zuviel ;-)”. Nein, ernsthaft: Wir sehen das Jahr als Riesenchance! Ich kann das Netzwerk von Hofrat Suess ausdehnen, weiterhin aktiv an Projekten arbeiten und finde mehr Zeit zum Ausleben meiner Kreativität. Ich werde weltweit Ideen finden und diese in Konzepte einfliessen lassen – ein Mehrwert für alle.

Ein solches Unterfangen birgt auch Risiken, bewusst. Und fordert unsere Mitarbeiter heraus: Personalführung, Akquise und Kundenbetreuung müssen übernommen werden, mein Einfluss auf die Entwicklung im Alltag wird geringer sein und meine Person (hoffentlich ;-)) auch dem einen oder anderen fehlen. Es ist auch eine Chance für die Mitarbeiter: Es gibt mehr Raum zum Mitgestalten, mehr Verantwortung zu übernehmen und daran zu wachsen. Eine Chance, die wir gemeinsam packen wollen. Gleichzeitig haben wir unser Team mit zwei starken Persönlichkeiten ergänzt (ihr wollt nun endlich wissen wer? Tja, abwarten und Kaffee trinken… - gern auch bei uns, dann erfährt ihr es früher). Und hey, sollte es mich doch mal in der Schweiz brauchen, bin ich nur einige Flugstunden entfernt.

Remote Year: Was ist das?

Das Projekt ”Remote Year” ermöglicht 75 Leuten unterschiedlicher Nationalitäten ein Jahr lang remote zu arbeiten, dabei zu reisen und zwölf Städte zu erkunden. Die Organisatoren des Remote Year stellen dazu jeweils die Unterkunft und einen Workspace mit 24/7 Internetzugang zur Verfügung und verantworten die Reisen zwischen den einzelnen Destinationen. Los geht es bereits kommenden Sonntag, den 29. Mai 2016, mit einem One-Way-Ticket nach Valencia. Weitere Stationen sind Lissabon, Rabat, Sofia, Belgrad, dann Hanoi, Phnom Penh, Kuala Lumpur und schliesslich noch Lima, Cordoba, Buenos Aires und Santiago de Chile in Lateinamerika.

Ich werde euch hier weiterhin auf dem Laufenden halten und auch auf meinem privaten Blog über  Erfahrungen, Learnings und Ergebnisse berichten - seid gespannt!


Jetzt heisst es erstmal Kalender öffnen, Timeslot für den Besuch reservieren, uns informieren, Flug buchen. So einfach. Und nur leicht verrückt. Global digital ist eben doch einfach nur normal. Los geht’s!